Anstehender Verkauf der Notenbank Weimar führt zu ersten Kündigungen

Der von der Heyge-Stiftung forcierte Verkauf hat für uns schon jetzt z. T. harte Konsequenzen. Deutliche Mieterhöhungen und erste Kündigungen stehen im Raum. Unsere Idee einer Genossenschaft treibt uns dennoch weiter voran.

Nachdem ultimativ vorgelegte Änderungsverträge mit z. T. deutlichen Mieterhöhungen von vielen nicht widerspruchslos akzeptiert wurden, zahlreiche Gesprächs- und Klärungsbemühungen der Mietergemeinschaft erfolglos geblieben sind, wurden den ersten Mieter_innen Ende September die Verträge gekündigt. 

Dieser drastische Schritt der Heyge-Stiftung stößt bei uns auf großes Unverständnis, waren und sind doch unsere Bemühungen darauf ausgerichtet, eine gute und einvernehmliche Lösung zu finden, die sowohl die Interessen der Heyge-Stiftung wahrt, als auch eine Perspektive zu schaffen, die eine langfristige öffentliche Nutzung der Notenbank als Veranstaltungsort sicherstellt und zum anderen ein solidarisches Mietmodell ermöglicht.

Trotz der aktuellen Entwicklungen werden wir uns und die von uns gegründete Notenbank GbR auch weiterhin um eine soziale und lokale Lösung für die gesamte Mieterschaft bemühen. Der Ort soll als wichtiger kultureller Veranstaltungsraum in und für Weimar erhalten bleiben und auch die Interessen der Heyge-Stiftung sollen ernstgenommen werden.

Als eine Lösungsmöglichkeit geht die Gründung einer Genossenschaft mit großen Schritten voran, um das Gebäude selbst zu erwerben. Aber auch andere Ideen aus der Bevölkerung sind unter post@notenbank-in-not.de herzlich willkommen.

1. Oktober 2019